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Manfred Spitzer - eine Kritik und Buch rezension

 
Dr. Manfred Spitzer ist aerztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitaetsklinik Ulm und Autor von:


Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.
Droemer Knaur, München 2012, ISBN 978-3-426-27603-7.

Cyberkrank!: Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert,
Droemer, München 2015, ISBN 978-3-426-27608-2.



Spitzer’s Schreibstil is arrogant und selbstherrlich. Er schreibt so, als ob nur er allein die “Wahrheit” kennt, alle andere die nicht so denken wie er, muessen wohl dumm sein. Seinen Stil kann ich natuerlich von den Inhalten des Buches differenzieren, aber es macht es nicht leichter das Buch zu lesen.

Sicherlich ist Spitzer ein Experte in seinem Fachgebiet, vor allem der Neurodidaktik, und zumindestens zitiert Spitzer wissenschaftliche Arbeiten um die negativen Seiten sozialer Medien hervorzuheben, auch wenn seine Kritiker, wie z. B. Medienpsychologen Markus Appel und Constanze Schreiner, in einer Meta-analyse Spitzer’s Behauptungen widerlegt haben. Spitzer’s Interpretation ist fuer Experten durchaus fragwuerdig. Er findet zwar grossen Anklang in der populaeren Presse und den Medien, die wissenschaftliche Literatur ist allerdings nicht von ihm ueberzeugt.

Sicherlich haben soziale Medien einen schaedlichen Einfluss – wenn Sie missbraucht werden. Und an dieser Stelle fuege ich meine Erfahrungen im Lehr- und Filmbereich als auch meiner PhD Forschung hinzu. Hier genuegt es nur einen einzigen Punkt von Spitzer’s Behauptungen, das soziale Netzwerke dem Aufbau von Sozialkompetenzen in der Jugend schaden, zu widerlegen. Spitzer verallgemeinert: als Dozent sehe ich immer wieder das Studenten nur dann Schwierigkeiten mit sozialen Netzwerken haben, wenn sie auch Probleme im echten Leben haben. Die Ursachen sind dann meist ein gestoertes Elternhaus, finanzielle Probleme oder Krankheit in der Familie. Soziale Medien als schaedliche Ursache von Sozialkompetenzen kann ich hier nicht erkennen – sondern nur als Sympton, so wie Drogenmissbrauch, von bereits bekannten Ursachen.

Das habe ich nicht nur im Umgang mit meinen Studenten feststellen koennen, sondern auch in Umfragen und Fokusgruppen weiter erforscht. Ueber 70% aller Befragten gaben an, das soziale Netzwerke wichtig sind, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Diese Zahl war etwas hoeher unter Jugendlichen im Vergleich mit Erwachsenen die ohne soziale Medien aufgewachsen sind. Sind das alles Menschen die, nach Spitzer, weniger sozial kompetent sind? Das bezweifle ich sehr.

Die Homo-spezies hat sich vor ca. 2 millionen Jahren herausgebildet, so auch die Grundlagen unserer Sprache. Eine Mischung von Lauten und Zeichensprache haben dem Stamm, der Familie, ein Ueberleben in der Paleolithik moeglich gemacht. Vor circa 100-50,000 hat sich die Sprache zu dem entwickelt wie wir sie heute kennen, und war ein wichtiger Schritt in unserer Entwicklung. Sie hat es moeglich gemacht Dinge zu erklaeren waehrend wir sie mit unseren Haenden tun: ganz wichtig um anderen in der Gruppe Wissen zu vermitteln. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten wir in kleinen Gruppen, als Stamm oder Familie, fast 2 Millionen Jahre lang.

Dann kam die Neolitische Revolution. Das aenderte vieles und inspirierte z. B. Karl Marx zu seinem Communist-Manifesto: mit Landwirtschaft kam Kultur, Siedlungen entstanden und es wurde notwendig Hierarchien zu etablieren, in denen die Menschen nicht immer direkt miteinander sprechen konnten – 2 Millionen Jahre lang lebten wir als Stamm oder Familie, auch dann gab es Hierarchien, aber jedes Familienmitglied konnte immer direkt mit anderen in der Gruppe sprechen. Die Neolitische Revolution aenderte das: nun gab es Menschen die einer Siedlung vorstanden, Eliten etablierten sich, die, um ihre Macht-position zu erhalten und auch zur Verteidigung gegen andere Gruppen, das Militaer organisierten.

Diese Hierarchien haben sich seit der Neolitischen Revolution immer weiter etabliert. Medien haben allerdings immer wieder diese Hierarchien in Frage gestellt: die katholische Kirche war nicht sehr gluecklich mit Gutenbergs Buchpresse. Jetzt konnten die Menschen ja selbst lesen was in der Bibel steht, und waren nicht mehr auf die Predigt des Pfarrers angewiesen. Ein grosser Machtverlust fuer den Vatikan, der letzten Endes zur Spaltung der Kirche fuehrte.

Strukturen blieben aber weiterhin indirekt: jede neue Revolution etablierte letzten Endes nur wieder eine neue Elite, mit neuem Machtanspruch, der dann doch wieder missbraucht wurde. Das widerholte sich in der industriellen Revolution mit Radio, TV & Film.

Soziale Medien unterscheiden sich allerdings wesentlich von allen vorherigen Medienrevolutionen: soziale Medien und Netzwerke verbinden Menschen direkt und global. Sie machen es moeglich das sich Menschen weltweit gemaess ihrer Interessen, direkt ihrer selbst gewaehlten globalen digitalen Familie anschliessen koennen. Diese direkte Verbindung gab es zuletzt vor dem Umbruch der Neolithik. Seit der Neolithik haben die Menschen unter dem Machtmissbrauch der Eliten gelebt. Es sind genau diese pre-neolithischen und urspruenglichen Strukturen, die direkte Verbindung zwischen Stammes- und Familienmitliedern, die nun mit den sozialen Netzwerken zurueckkehren – und post-neolithische Machtpositionen in Frage stellen. Strukturen die Spitzer zu dem gemacht haben was er heute ist: ein autokratischer Experte.

Es ist also kein Wunder das ueber 70% aller Befragten sagen, das Familie und Freunde auf sozialen Netzwerken das Wichtigste sind. So gesehen ist es auch kein Wunder das etablierte post-neolitische Hierarchien gefordert sind: es kommt nun eine Generation von Menschen die direkt auf sozialen Netwerken weltweit miteinander ueber alles was fuer die globale digitale Familie wichtig ist, sprechen und diskutieren.

Wie wichtig diese Werte auch in der post-neolithischen Era sind, wird auch dann noch einmal deutlich wenn man sich den Beitrag der Familie zur wirtschaftsleistung eines Landes ansieht: es sind nicht die grossen Konzerne wie Mercedes oder BMW, die fuer die Wirtschaft wichtig sind. Es ist der Mittelstand, es sind die kleinen und mittleren Betriebe die zu ueber 95% die europaeische Wirtschaft antreiben. Ueber 60% davon sind Familienbetriebe! (EU-Kommission)

Auch waehrend der post-neolithischen Era war und ist die Familie eine treibende Kraft geblieben. Post-neolitische Hierarchien haben mit ihren indirekten Machtpostitionen die Familie entmachtet und versklavt – soziale Netzwerke aendern das nun. Direkt, transparent, offen, mehr Demokratie – das sind alles Werte die sich ueber 70% der Menschen auf den Netzwerken erhoffen – und taeglich praktizieren.

Diesen Fortschritt koennen wir nicht aufhalten. Haetten wir uns gegen das Feuer gewehrt – dann waeren spaeter keine Haeuser abgebrannt, aber es gaebe auch kein warmes Essen. Haetten Phoenizier und hebraeische Staemme das Alphabet nicht entwickelt, gaebe es keinen Aristoteles oder Platon, aber auch weniger antike Kriege um Resourcen, die so besser dokumentiert werden konnten. Haette der Vatikan erfolgreich den Buchdruck verhindert waere die Kirche vielleicht noch ungespalten – aber es gaebe dann auch keine Renaissance und moderne Wissenschaft. Ohne Radio, Film & TV gaebe es keine Kriegspropaganda, aber auch keine Unterhaltung.

Ohne soziale Netzwerke haben sich Menschen, die in einer Welt to aufwuchsen in der Eliten in einer indirekten Hierarchie und Machtstruktur Entscheidungen trafen, vielleicht wohler gefuehlt – aber Menschen die nun aufwachsen sind es gewohnt direkt mitzusprechen und mitzuentscheiden – so wie es in kleinen pre-neolitischen Gruppen moeglich gewesen ist. Menschen die das nicht kennen, macht das vielleicht sogar Angst, vor allem fuer Menschen wie Spitzer, die ja schon alles wissen, und einen autokratischen Anspruch auf Wahrheit stellen.

Und deswegen stimme ich mit Spitzer nicht ueberein. Spitzer hat sich in einer post-neolitischen Hierarchie in der Medizin ’nach oben’ gearbeitet. Seine Autoritaet muss verteidigt werden, soziale Medien muessen als schaedlich erwiesen werden – um eben diese Machtpositionen, die ihn ja zum Direktor einer Universitaetsklinik gemacht haben, zu bewahren.

Man lernt nichts von Spitzer ueber den sinnvollen Umgang mit sozialen Medien und der digitalen Welt, aber viel ueber Machtstrukturen die uns seit der Neolithischen Revolution beherrscht haben.

Fritz Kohle, PhD (Cand.)
Edinburgh University
http://www.film-and-television.com

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Mark Twain and Sinterklaas

What does Sinterklaas and Zwarte Piet really mean? Is it racist? Or archetypes representing a bright and shadow part of ourselves?

Neurologist and pediatrician Hofman wrote 'Struwelpeter', a childrens book, in 1845. It was translated into English by Mark Twain and features one chapter with Sinterklaas and Zwarte Piet. How do you interpret this chapter?

The Inky Boys

As he had often done before,
The woolly-headed black-a-moor
One nice fine summer's day went out
To see the shops and walk about;
And as he found it hot, poor fellow,
He took with him his green umbrella
Then Edward, little noisy wag,
Ran out and laugh'd, and waved his flag,
And William came in jacket trim,
And brought his woollen hoop with him;
And Caspar, too, snatch'd up his toys
And joined the other naughty boys;
So one and all set up a roar,
And laughed and hooted more and more,
And kept on singing,--only think!--
"Ohl Blacky, you're as black as ink"

Inky Boys

Now Saint Nicholas lieved close by,--
So tall he almost touched the sky;
He had a mighty inkstand too,
In which a great goose feather grew;
He call'd out in an angry tone,
"Boys, leave the black-a-moor alone!
For if he tries with all his might,
He cannot change from black to white."
But ah! they did not mind a bit
What Saint Nicholas said of it;
But went on laughing, as before,
And hooting at the black-a-moor.

The Inky Boys 1

Then Saint Nicholas foams with rage:
Look at him on this very page!
He seizes Caspar, seizes Ned,
Takes William by his little head;
And they may scream, and kick, and call,
But into the ink he dips them all;
Into the inkstand, one, two, three,
Till they are black, as black can be;
Turn over now and you shall see.

The Inky Boys

See, there they are, and there they run!
The black-a-moor enjoys the fun.
They have been made as black as crows,
Quite black all over, eyes and nose,
And legs, and arms, and heads, and toes.
And trowsers, pinafores, and toys,--
The silly little inky boys!
Because they set up such a roar,
And teas'd the harmless black-a-moor.

http://germanstories.vcu.edu/struwwel/bubeng.html

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Greece, democracy and a referendum: why I dislike being German and never want to live in Greece.

My studies focus on social media and how this new technology influences documentary film-making. Greece's recent referendum gave me the opportunity for a small experiment. How does social media help the democratic process online?

So I created a poll where people can vote on this question:
Should the EU give Greece a third bail-out?
The poll was not meant to be representative, but what I learned from the poll can be considered indicative. And at the time of writing this 55% had voted Yes to a third bail-out and 45% No.

Imagine two neighbours. Both live in the same community. One of the houses is well maintained and looks pretty. The other needs constant repair. The neighbor in the nice house keeps supporting the neighbor in the other house to fund repairs.  Until eventually he says, enough is enough, you need to start taking care of your house yourself. The other neighbour’s perspective is one of entitlement. He says that it is his neighbor who keeps destroying his house, so he should pay for the repairs. Both are valid perspectives – it is how people feel right now.

What bothers me in this ongoing debate is that facts no longer matter. It does not matter anymore if the house really was destroyed by the neighbor, or if the house simply fell into disrepair. What matters is that people experience it this way. Germany is always at fault for some, no matter what it does. And for the others Greece is at fault for not bringing its affairs in order.

Passions run high. And I feel bad reading all this German bashing on the one side and blaming Greece on the other. Germany is perceived by many as dominating conspiring to keep weaker countries down. Greece on the other hand is perceived as a debtor unwilling to make changes, demanding more and more money.

It does not matter that Germany or Greece are just two voices in the Eurozone made up of 19 countries. It does not matter that EU-finance ministers discuss and work out deals as best as they know. It does not matter that the ECB is actually independent. It does not matter that the IMF is not run by Germany.

And instead of working on that problem, political gain is made by exploiting these sentiments on all sides. Facts are ignored, misinterpreted and selectively used by everyone to deceive the electorate.

And this is when it gets dangerous. If Europe, if we as Europeans, do not solve this problem of how we perceive each other first, then the likelihood of Europe fragmenting even further grows significantly. Possible scenarios could be Greece or even Germany becoming so disillusioned with the EU that they eventually leave the Euro zone. Or that northern European countries form a closer union, increasingly leaving weaker member states to themselves. This however is not in the best interest of any one. It is not the idea of Europe based on solidarity. But it is a possibility appearing on the horizon; all the warning signs are here on the social media wall for all to see.

Personally I don’t want to be German any more if German’s are perceived in this way. World war two is not my fault. I did not kill any one or rob them of their culture. And if anyone thinks I did – well, we can talk about it. Rationally.

Nor do I want to go on a holiday in Greece or live there. Though as a teenager I had a great time there. But what is happening in Greece is really putting me off. I do not agree with Tsipras, I do not accept him as a bringer of democracy to Europe. He is just another politician exploiting sentiments instead of solving the problem.

But I do want to be European. And I want to live in a federal Europe capable of examining a problem and solving it. A federal Europe with a better administration, affordable education, a single social security and health care system for all. A Europe with a stronger voice in the world, promoting values such as solidarity.

Belgian politican Guy Verhofstadt has some great ideas on this. But right now the Europe I dream of is less likely than the nightmare scenario of a fragmented continent with its citizens bickering , complaining and being resentful towards each other.  That really depresses me.

http://www.easypolls.net/poll.html?p=559a52a5e4b0220f9089d92c

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Our documentary '5 to 12' screens at the 21st Sedona International Film Festival.

For more details go to www.sedonafilmfestival.org

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Sinterklaas arrives in Dordrecht with Zwarte Piet

Sinterklaas and Zwarte Piet arrive in Dordrecht.



At the same time in Gouda festivities became more heated as Anti-Awarte Piet protesters were arrested.

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Black Pete's open Sinterklaas square in Dordrecht

 

Black Pete's open Sinterklaas square in Dordrecht, Nov. 14, 2014

Dordrecht 1

Dordrecht 3

Dordrecht

Dordrecht 4

 

Dordrecht 4

 

 

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The Pietengilde is really worried about the future of Zwarte Piet

The Pietengilde is an association of Zwarte Piets in the Netherlands.
Based on the recent ruling and the ongoing appeal against the judgment that Zarte Piet is a racist stereotype, the association is worried that Zwarte Piet will be outlawed altogether.

On their website they explain why:
http://pietengilde.nl

If the judgement is not reversed, anyone dressed up as Zwarte piet or any organisation promiting Zwarte Piet is open for a lawsuit.

Will 2014 be the last year we see Zwarte Piet?

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The Dutch State Council deliberates on the appeal of the Amsterdam mayor Eberhard on Zwarte Piet

Raad

The hearing was crowded, outside police kept an eye on the right-wing group 'Voorpost' which brought along a couple of Zwarte Piets and a Sinterklaas.

On November 12 a ruling is expected which will influence the Dutch tradition of Sinterklaas in a major way, should the council uphold the previous ruling that Zwarte Piet is a negative stereotype.

As a consequence the figure of Zwarte Piet as he is known today may even go 'underground' should the previous ruling be confirmed, said Marc Gilling of the Pietengilde in a phone call with us.

The Pietengilde participates in the appeal but also is trying hard to keep the dialogue open with groups opposing Zwarte Piet. For the Pietengilde dialogue is the only reasonable way forward to find a way how to celebrate Sinterklaas together.

Raad

raad

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'5to12' screens in Eindhoven, 'God, Church, Pills & Condoms' is accepted into the Viewster Film festival

Our documentary '5to12' has been accepted into the Eindhoven Film Festival 2014. Visit http://eindhovensfilmfestival.nl for screening details. '5to12' completed production in 2014 and explores the sports challenges elderly athletes face. We also produced the documentary 'God, Church, Pills & Condoms', which screened at the Cinemanila Filmfestival in Manila and the International Hanoi Film Festival in Vietnam. 'God, Church, Pills & Condoms' and has now also been accepted into the Viewster Online Film Festival. For more details visit http://festival.viewster.com/.

Both films are part of the PhD research conducted by Fritz Kohle at Edinburgh University on how social media is changing the production value chain for SME documentary producers. Social media forms a major part in the development, production and distribution for both films and research findings are being applied in our next project which explores the controversial Dutch tradition of Sinterklaas & Zwarte Piet.

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Sales director Rob Heesen of Dutch department store HEMA feels the pressure over 'Back Piet'

The Dutch programme 'Het hart van Nederland' reports that the sales director of the Dutch department store HEMA has come under fire for his position on Zwarte Piet.

http://www.hartvannederland.nl/algemeen/2014/hema-directeur-onder-vuur-na-pietenmail/

Zwarte Piet is increasingly making the headlines again in the Netherlands as the Dutch prepare for the arrival of Sinterklaas and his black companian Zwarte Piet. Some consider this tradition racist, though the sentiment among the Dutch is to keep Sinterklaas and Zwarte Piet.

The below caricature shows three well known Dutch comic characters being sold in Hema saying that the "Netherlands is a country where asylum seekers from around the world are welcome, but Zwarte Piet has to leave". We stress that Hema did not publish this - but caricatures and statements such as this are ripe on social media, giving an indication on how many people feel about the idea that Zwarte Piet is a racist tradition.

It may be illogical and irrational - but when a large part of the population feels this way, then government cannot afford to ignore this issue. There are too many underlying factors playing into into this discussion and it is high time that mainstream politicians act proactively rather than leaving it to fear mongers such as Geert Wilders.

Zwarte Piet

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